AgnihotraSonnenuntergang auf dem Schlosserhof

Agnihotra

Mit dem Agnihotra kam ich mit 16 Jahren das erste Mal in Berührung. Es war eine Begegnung, die mich faszinierte, die ich sehr spannend, aber stellenweise auch etwas seltsam fand, zumal ich sehr katholisch erzogen war. Dazu möchte ich denen, die diesen Begriff noch nie gehört haben erklären, was ich da kennen gelernt habe: Auf den ersten Blick - ein Feuer – deswegen „Agni“ ( heißt übersetzt „Feuer“ ) Es war eine ritualisierte Handlung, das kannte ich ja auch aus der Kirche. Eine Messe besteht ja fast ausschließlich aus Ritualen. Soweit ok. „Hotra“ ( bedeutet Opferung ). Auch das kannte ich aus der Eucharistiefeier, die auch als unblutige Vergegenwärtigung des Kreuzesopfers definiert wird.

Das Agnihotra wird in einer Kupferpyramide entzündet. Das Brennmaterial fand ich sehr seltsam, aber als ich feststellte, dass ich in einem Zimmer, in dem gerade vier Pyramiden fleißig am brennen waren, weder Atemnot noch brennende Augen bekam, war ich schon beeindruckt und dachte, die Leute nehmen das richtige Brennmaterial, nämlich getrockneten Kuhdung und Ghee ( ausgelassene Butter ) – cool!

Tatsächlich ist das Agnihotra ein Feuerritual, was in den Veden beschrieben wird. Die Veden sind eine Sammlung religiöser, wissenschaftlicher und heilkundiger Schriften, die tausende von Jahre alt sind! Ayur-veda und all die verschiedenen Arten von Yoga sind auch Wissenschätze aus den Veden – und die kennt heute jeder, zumindest dem Namen nach.

Also zusammengefasst:

Agnihotra ist ein vedisches Feuerritual, das in einer Kupferpyramide entzündet wird. Und das, was wirklich faszinierend ist: es reinigt und heilt, es lässt unsere Pflanzen besser und gesünder wachsen. Es ist eine so komplexe Hilfe für unseren Planeten, für uns, für alles, was lebt, dass man es kaum glauben mag.

Wie ging es weiter mit mir und dem Feuer? Lange Jahre schwierig, da meine Umwelt es mir damit sehr schwer machte. Doch seit einigen Jahren ist es fester Bestandteil meines – unseres Lebens. Die ganze Familie liebt es, wenn am Morgen überall der angenehme Duft des Agnihotras, den ich noch kurze Zeit mit mir herumtrage, durch das Haus schwebt. Wir möchten es nicht mehr missen, zumal wir die Asche im Ernteland und in unseren Wund – und Heilsalben nutzen und froh darüber sind, die Kraft des Feuers mit all seinen Nebenwirkungen erleben zu dürfen.

Den Tag mit dem Feuer zu beginnen, wenn die Sonne sich langsam über den Horizont schiebt, die Welt noch leise ist, den Vögel zu lauschen und das Mantra zu singen – schöner kann man den Tag nicht beginnen! Die Katzen kommen vorbei, legen sich oft dazu, ohne wie sonst ihre Streicheleinheiten einzufordern, auch die Pferde verhalten sich still – sie wissen: nach dem Feuer dürfen sie auf die Weiden.

Es gibt eine wunderbare Internet - Seite über das Agnihotra von Dr. Ulrich Berk, der maßgebend dafür verantwortlich ist, dass das Agnihotra zu uns gekommen ist. Sie ist nicht nur sehr schön gemacht, übersichtlich und informativ, es gibt auch wissenschaftliche Studien, die über die Wirkung des Agnihotra gemacht wurden, zu lesen. Viele Hilfsmittel, für den, der das Agnihotra selbst praktizieren möchte, sind dort zu finden und auch zu bekommen. Nachdem man diese Seite durchgelesen hat, gibt es wahrscheinlich nicht mehr viele Fragen außer: darf ich mal bei so einem Feuer dabei sein? laughing

Na klar! Je mehr Menschen dieses Feuer praktizieren, desto besser!

Link www.homatherapie.de

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok